Heizung

Blockheizkraftwerk – BHKW – KWK – HKA
Klein-, Mini- und Mikro–BHKW

Ein Kraftwerk im eigenen Haus?
Beim Heizen Strom selbst erzeugen?


Die Mini-Heizkraftwerke sorgen für die effiziente, umweltfreundliche und kostengünstige Erzeugung von Strom und Wärme. Der Strom, den Sie nicht benötigen, wird in das öffentliche Netz gespeist und Ihnen vergütet. Somit sparen Sie nicht nur selber Energiekosten, sondern bekommen Ihren Strom auch noch bezahlt. Die Heizkraftwerke arbeiten energieeffizient und werden im Energieausweis mit Bestnoten versehen. Dies wertet auch Ihre Immobilie auf.


Heizkraftwerke laufen mit Erdgas, Flüssiggas, Heizöl oder Holzgas (z.B. Pellets oder Stückholz)

Gas-, Öl- und Pelletheizung

Modern: Brennwerttechnik

Bei der Brennwerttechnik wird zusätzlich ein Teil Energie aus den Abgasen über Kondensation zurückgewonnen.
Brennwertkessel gibt es wandhängend und bodenstehend.
Ein Abwasseranschluss für das Kondensat ist erforderlich. Ist kein Abwasseranschluss im Bodenbereich vorhanden, kann eine Kondensatpumpe eingesetzt werden.

Klassisch: Niedertemperaturtechnik (NT)

NT-Kessel arbeiten in der Regel problemlos und sind gegenüber Brennwertkesseln wartungsärmer. Nachteil ist der schlechtere Wirkungsgrad gegenüber der Brennwerttechnik. NT-Kessel sind meist bodenstehend.
NT-Kessel sind seit September 2015 nur noch für Heizöl lieferbar.

Biomasse

Pelletheizungen

Wer sich für eine Öl- oder Gasheizung entscheidet, bindet sich auch an die Preisentwicklung dieser Brennstoffe. Mit einer Pelletheizung, die ausschließlich mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird, profitieren Sie, und meist sind nur wenige Umbaumaßnahmen nötig.
Seit Jahren gehören Holzpellets und Pflanzenbrennstoffe zu den günstigsten verfügbaren Rohstoffen und sie werden es künftig auch bleiben.
Die pflanzlichen Brennstoffe heizen klimaneutral und geben nur so viel CO² an die Umwelt ab, wie sie vorher auf natürliche Weise am Baum aufgenommen haben. Gut für die Umwelt und gut für Ihre Kinder.

Wie wirtschaftlich darf Ihre Heizung sein?

Wollen Sie ein großes Haus, ein Firmengebäude, eine Schule oder einen Kindergarten kostengünstig und komfortabel beheizen? Suchen Sie nach einer zukunftssicheren und wirtschaftlichen Heizlösung für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb? Oder möchten Sie ein finanziell attraktives Nahwärmenetz aufbauen?

WERDEN SIE UNABHÄNGIG

Wer sich für eine Öl- oder Gasheizung entscheidet, bindet sich auch an die Preisentwicklung des Brennstoffs. Mit einer leistungsstarken, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Holzpellets- oder Pflanzenheizung profitieren Sie von allen Vorteilen nachwachsender Rohstoffe mit optimaler Versorgungssicherheit. Dabei sind für die Umstellung in der Regel nur kleinere Umbaumaßnahmen notwendig.


VERLANGEN SIE KOMFORT

Heizungen haben zwei wichtige Anforderungen zu erfüllen: Sie müssen zuverlässig funktionieren und dürfen dabei keine unnötige Arbeit machen. Deshalb verbinden unsere vollautomatischen BIOCOM- und POWERCORN-Anlagen höchste Betriebssicherheit und maximalen Heizkomfort.

PLANEN SIE BEDARFSGERECHT
Ganz gleich ob Sie ein Privathaus, ein Firmengebäude, ein öffentliches Gebäude oder einen landwirtschaftlichen Betrieb beheizen möchten, oder ob Sie ein kleines Nahwärmenetz für mehrere Häuser aufbauen wollen – BIOCOM- und POWERCORN-Anlagen bieten für jede Anforderung passende Lösungen. Dank des hocheffizienten Feuerungskonzeptes amortisieren sie sich dabei in kürzester Zeit.


DENKEN SIE ÖKO UND LOGISCH

Seit vielen Jahren gehören Holzpellets und Pflanzenbrennstoffe zu den günstigsten verfügbaren Brennstoffen – und sie werden es auch weiterhin bleiben. Gleichzeitig arbeiten moderne Biomasseheizungen äußerst effizient und verfügen über eine hervorragende Ökobilanz. Damit gehören sie zu den zukunftstauglichsten Heizkonzepten am Markt.


STÄRKEN SIE DIE HEIMAT

Unsere industriellen Holzpellets- und Energiekorn-Heizungen nutzen Rohstoffe, die vor Ort erzeugt werden, und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer dezentralen Energieversorgung. Darüber hinaus stärken sie die heimische Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze in der Region.


MACHEN SIE KEINE HEIZKOMPROMISSE

Die hocheffizienten BIOCOM-Holzpellets-Anlagen und die POWERCORN-Heizungen sind dank ihrer industriellen Treppenrost-Technologie einzigartig in ihrem Segment. Mit ihrem Feuerungskonzept und einem hervorragenden Wirkungsgrad von bis zu 95% setzen sie neue Maßstäbe in den Punkten Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. Gleichzeitig bieten sie Ihnen die Möglichkeit, einen ähnlichen Heizkomfort wie bei Gas- oder Ölheizungen zu genießen.

Ökologische Wirtschaftlichkeit alles aus dem Holz herausholen

Unsere BIOCOM-Heizungen mit industrieller Treppenrost-Technologie verbinden optimale Wirtschaftlichkeit mit minimalen Emissionen. Dabei können Sie mit Holzpellets unterschiedlicher Qualität betrieben werden.


INDUSTRIELLE TREPPENROST-TECHNOLOGIE

BIOCOM-Anlagen arbeiten mit einem selbstreinigenden Treppenrost, wie er sonst nur in Großanlagen eingesetzt wird. Dies ermöglicht die bedarfs- und brennstoffgerechte Einstellung von Glutbettgröße und Kesselleistung ohne die Gefahr von Verschlackungen. Der sich bewegende Treppenrost hält die Primärluftschlitze sauber, sichert eine optimale Verbrennung und sorgt darüber hinaus für den Ascheabtransport.


HOCHEFFIZIENTE VERBRENNUNG

Die Holzpellets werden auf dem Treppenrost unter Zuführung der Primärluft bei einer kontrollierten Glutbetttemperatur von etwa 650° C vergast. Luftmenge und Brennstoffvorschub werden über die Lambdasonde so reguliert, dass die Anlagen einen Wirkungsgrad von bis zu 94% realisieren. Entstehende Brenngase werden mit Hilfe von Sekundärluft in einer großzügigen Ausbrandzone sauber in Energie umgewandelt.


FLEXIBLE BRENNSTOFFWAHL

Die BIOCOM-Anlagen eignen sich für Holzpellets der Klassen ENPlus A1 und ENPlus A2. Die POWERCORN-Modelle eignen sich zusätzlich auch für die Verbrennung von pflanzlichen Brennstoffen. Das ermöglicht Ihnen, Ihren Brennstoff flexibel einzukaufen und zusätzliches Geld zu sparen. Dank der Lambdasonden-Abgasmessung wird die Feuerung automatisch auf den jeweiligen Brennstoff eingestellt und reagiert
umgehend auf Abweichungen in der Brennstoffqualität.


SELBSTREINIGENDER WÄRMETAUSCHER

In den Rohrbündel-Wärmetauschern bewegen sich Turbulatoren permanent auf und ab. Sie verhindern effizienzsenkende Ablagerungen und sorgen dafür, dass nahezu die gesamte Wärme für den Heizkreislauf nutzbar ist. Überdies stellen sie sicher, dass die Kessel ausgesprochen lange ohne Wartungs- oder Reinigungsarbeiten laufen können.

Holzpelletheizungen

ERSETZEN SIE IHRE HEIZUNG JETZT

Fossile Brennstoffe werden immer knapper, ihre Preise steigen kontinuierlich. Im selben Maße werden insbesondere alte Öl- und Gas-Heizungen mit schlechter Umweltbilanz immer unwirtschaftlicher. Moderne Niedertemperatur-Pellet-Heizungen wie unser BIOSTAR sind echte Alternativen und bieten überzeugende Argumente, jetzt umzustellen.


PLANEN SIE IHRE SANIERUNG

Jede energetische Haussanierung sollte bei der Heizung beginnen. So können bereits bei relativ kleiner Investition große Einsparungen erzielt und die Umwelt nachhaltig entlastet werden. Hohe Folgekosten, wie etwa das Verputzen und Anstreichen bei Anbringung einer Wärmedämmung, entfallen.


DENKEN SIE ÖKOLOGISCH

Die Entwicklung innovativer Heizlösungen erzielte in den letzten Jahren enorme Fortschritte. Gleichzeitig wurden beispielsweise im Bereich Wärmepumpen auch die Grenzen einzelner Systeme deutlich – ökologisch und ökonomisch. Moderne Niedertemperatur-Pellet-Heizungen gehören nach wie vor zu den alltagstauglichsten und komfortabelsten Heizungen für heute, morgen und übermorgen.


HEIZEN SIE ÖKONOMISCH

Pellet-Heizungen rechnen sich dank des einfachen Austausches ab der ersten Minute. Die Anschaffungskosten sind verhältnismäßig gering, die Versorgung ist sicher. Die Entwicklung des Pelletpreises ist in den letzten Jahren – bei gleichzeitig knapp verdoppelten Öl- und Gaspreisen – nahezu konstant geblieben. In vielen Ländern wird der Einsatz von Niedertemperatur-Pellet-Heizungen überdies mit Zuschüssen und günstigen Darlehen gefördert.


HANDELN SIE SOZIAL

Pellet-Heizungen überzeugen ganzheitlich. Während Öl und Gas häufig unter zweifelhaften Bedingungen gefördert wird und vielfältige Abhängigkeiten schafft, kommen Pellets überwiegend aus heimischen Wäldern. Das sichert Arbeitsplätze vor Ort und ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung einer unabhängigen, dezentralen Energieversorgung.


WÄHLEN SIE DEN BIOSTAR

Unsere BIOSTAR-Niedertemperatur-Pelletanlagen verfügen über ein extrem flexibles und klimaneutrales Heizkonzept. Sie können vorhandene Ölkessel in den meisten Fällen schnell und unkompliziert ersetzen. Dabei arbeiten sie dank ihrer technischen Überlegenheit außerordentlich zuverlässig und wirtschaftlich.

Stückholz / Scheitholz – Holzvergaserkessel

Intelligente Konstruktion - Schnelle Montage

Dank seines durchdachten Gerätekonzeptes verbindet der BMK robuste Qualität, anspruchsvolle Technologien und intelligente Steuerungslösungen. Dabei ist er besonders einfach aufzubauen und anzuschließen.


PRAKTISCHE DETAILS

Fronttüren und Hinterteil des BMK lassen sich einfach abnehmen. Das vereinfacht den Transport und ermöglicht, den BMK problemlos in nahezu jeden Heizungsraum mit einer Mindest-Türbreite von 80 cm zu bringen.


MODULARER AUFBAU

Ein weiterer Vorteil ist der modulare Aufbau des BMK. So kann er problemlos in Oberteil (Wärmetauscher) und Unterteil (Unterkasten) getrennt und somit separat eingebracht werden.


GERINGER PLATZBEDARF

Durch die frontseitige Ausrichtung des BMK benötigt er nach dem Aufbau seitlich nur wenig Platz. Das erhöht die Flexibilität und eignet ihn auch für engere Heizräume.


ABSOLUT ZUKUNFTSSICHER

Selbstverständlich erfüllen wir alle gesetzlichen Anforderungen an die Bereithaltung von Ersatzteilen. Dank der Produktion in unserem eigenen Werk gehen wir darüber hinaus davon aus, dass wir Ersatzteile deutlich länger verrätig haben oder bei Bedarf fertigen können. So bieten wir auch heute noch Ersatzteile für alle seit 1970 gefertigten GUNTAMATIC-Geräte an.

Grafik
  • Füllraum aus hochwertigem Edelstahl
  • Vollisolierte Feuerzone
  • Zonenregelung der Verbrennungsluft
  • Variable Wärmetauscherreinigung
  • Einzigartig: Automatische Heißluftzündung
  • Verbrennungsoptimierung durch Lambdasonde
  • Gluterhaltungsautomatik
  • Einfachste Bedienung - Touch-Menüführung
  • Pufferlogik mit "Nachfüllanzeige"
  • Lange Nachlegeintervalle
  • Wirkungsgrad bis über 94 %

Schadstoff- und schädlingsfreies Brennholz zu Ihrer Holzheizung liefert Meyer Kaminholz.

Biomasse – Hackgut / Energiekorn / Miscanthus / Pflanzenheizung

www.guntamatic.com

www.oekofen.de

www.pelletsheizung.de
www.windhager.com

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 Pellets

Solar- und Photovoltaikanlagen

Solarwärme

Nachhaltigkeit: in Harmonie mit der Natur

Solarwärme ist eine nachhaltige Energie. Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Er bedeutet, dass immer nur so viel Holz aus einem Wald entnommen wird, wie tatsächlich nachwächst. In die politische Diskussion kam der Begriff zum ersten Mal 1987 im Abschlußbericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung - dem Brundlandt-Bericht. Seit der Konfererenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen im Jahre 1992 in Rio de Janeiro ist die nachhaltige Enwicklung zu einem zentralen Leitbild der Politik geworden. Wirtschaftlicher Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen sollen miteinander in Einklang gebracht werden. Eine nachhaltige Lebensweise hilft, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne die Lebensqualität nachfolgender Generationen zu beeinträchtigen.


Solaranlage für das ganze Haus

Warum nicht auch solare Wärme für die Heizung der guten Stube nutzen? Kein Problem! Kombinierte Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung können im Frühjahr und im Herbst das Haus mit Wärme versorgen und im Winter den Heizkessel unterstützen. Auf diese Weise wird der Einsatz des konventionellen Heizkessels reduziert: Das spart Kosten, Schadstoffe und fossile Brennstoffe!


Auf den Speicher kommt es an!

Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung haben eine größere Kollektorfläche und spezielle Speicher. Es werden Anlagen in Pufferspeichern, mit Tank-im-Tank- und mit Schichtenspeichern angeboten. Welchen Anteil die Solarwärme an der Beheizung eines Hauses hat, hängt von der Größe der Kollektorfläche und dem Speicherkonzept, vor allem aber auch vom Wärmebedarf des Hauses ab. Besonders effizient arbeiten Solaranlagen zur Heizungsunterstützung in Häusern, die mit modernen Heizungsanlagen und einer guten Wärmedämmung ausgestattet sind.


Die Dachzentrale

Der Sonne zugewandt! Den größten Ertrag bringen die Kollektoren, wenn sie in Richtung Süden in einer Neigung zwischen 40° und 50° installiet werden. Stehen sie flacher bzw. steiler oder sind sie nach Südwest oder Südost ausgerichtet, reduziert sich die Energieausbeute nur gerinfügig. Selbst bei einer Ausrichtung der Kollektoren nach Westen oder Osten werden immer noch etwa 80 Prozent des maximal möglichen Energieertrags erreicht. Es findet sich also immer eine geeignte Fläche für die Kollektoren.


Geht's auch ohne Dach?

Es kommt relativ selten vor, dass eine Montage der Sonnenkollektoren auf dem Dach nicht möglich ist. Dies kann bei vollständiger Verschattung des Hauses durch Bäume oder aus Gründen des Denkmalschutzes der Fall sein. Dann kommen andere Flächen in Betracht: Giebel- und Hauswände oder Dächer von Nebengebäuden wie Garage, Pergola oder Wintergarten. Darüber hinaus gibt es die Freiaufstellung mit Aufständerung.


Platz da! Für die Sonne!

Wieviel Platz brauchen Sonnenkollektoren? Eine vierköpfige Familie benötigt für die Sonnenkollektoren zur Brauchwassererwärmung üblicheweise eine Dachfläche von 5 bis 6 Quadratmetern. Für die Heizungsunterstützung werden größere Kollektorflächen eingesetzt, in Deutschland üblicherweise bis zu 16 Quadratmetern, in Österreich bis zu 30 Quadratmetern.

Photovoltaik - Strom aus Sonnenlicht

Mit Hilfe von Solarzellen (photovoltaischen Elementen) lässt sich Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umwandeln. Während diese Technik schon seit langem zur Energieversorgung von Satelliten angewandt wird, findet sie auf der Erde erst seit wenigen Jahren größere Beachtung, obwohl Photovoltaik die einfachste Methode der Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom ist.

Wegen des absehbaren Mangels an fossilen Brennstoffen, der Zerstörung der Natur durch ihren Abbau und wegen der CO2-Problematik wird es in Zukunft unabdingbar werden, Solarenergie verstärkt zu nutzen.

Der internationale Wettlauf um die besten Techniken für die Photovoltaik und die größten Marktanteile hat bereits begonnen. Der weitaus größte Teil der derzeit hergestellten Solarzellen besteht aus kristallinem Silicium, dem Material, das in der Elektronikindustrie zur Herstellung von Halbleiterbauelementen verwendet wird. Diese Zellen werden seit Jahrzehnten weiterentwickelt und sind von hoher Qualität, die sich in einem hohen Wirkungsgrad äußert.

Der Wirkungsgrad einer Solarzelle gibt an, welcher Anteil der einfallenden Lichtenergie in elektrischen Strom umgewandelt wird. Er liegt bei den besten zur Zeit verkauften Siliciumsolarzellen bei etwa 18 Prozent. Voraussetzung für diese hohen Wirkungsgrade ist aber eine sehr hohe Materialreinheit und eine aufwendige Bearbeitung der Zellen.


Amorphes Silicium: im Gegensatz zum kristallinen Silicium reichen bei diesem Material sehr dünne Schichten (weniger als ein Hundertstel der Dicke einer kristallinen Zelle) für die Herstellung von Solarzellen aus, entsprechend verringern sich die Materialkosten. Da außerdem große Flächen beschichtet werden können, entfällt das bei den kleinen kristallinen Siliciumzellen nötige elektrische Verschalten durch Verlöten vieler Einzelzellen zu sogenannten Modulen; auch dadurch werden Kosten eingespart. Der Hauptnachteil ist der geringere Wirkungsgrad, der zur Zeit bei maximal 8 Prozent bei großflächigen Modulen liegt. Solarzellen aus amorphem Silicium werden schon seit vielen Jahren industriell produziert und verkauft.


Kupfer-Indium-Diselenid (CIS): Bei Zellen aus diesem Material handelt es sich ebenfalls um Dünnschichtsolarzellen wie beim amorphen Silicium, allerdings mit der Aussicht auf wesentlich höhere Wirkungsgrade. Bisher wird dieser Typ weltweit nur von wenigen Firmen produziert und auch zur Zeit nur von einer Firma auf den Markt gebracht. Bei einer Großproduktion hat dieser Typ Solarzelle aber gute Aussichten, wegen des hohen Wirkungsgrades und der absehbar geringen Produktionskosten zu einer ernsthaften Konkurrenz für das kristalline Silicium zu werden.


Cadmiumtellurid (CdTe): Ein Dünnschichtmaterial, das ähnliche Vorteile wie das CIS bietet und auch im kleinen Maßstab schon heute produziert und angewendet wird. Allerdings führt die Verwendung des Schwermetalls Cadmium im Produktionsprozeß zu erhöhten Sicherheits- und Umweltauflagen. Trotzdem bereiten mehrere Firmen im In- und Ausland eine Produktion von Solarmodulen aus diesem Material vor. Weitere Zellentypen sind die Farbstoffsolarzelle und kristalline Dünnschichtsiliciumzellen, die beide intensiv erforscht werden, sich zur Zeit aber noch im Laborstadium befinden. Sollten Sie interessiert sein, dieses Stromerzeugungssystem anzuwenden, sprechen Sie uns bitte darauf an.

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